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Sunday, 20 January 2019

Update Jänner 2019/Varazze Short-Trip

Vieles hat sich nicht getan seit meinem letzten Post, zumindest nichts Großes, dafür allerdings mehrere kleinere Dinge.

Nachdem vor - und vor allem über - Weihnachten in der Arbeit weniger zu tun war, habe ich beschlossen etwas mehr klettern (bouldern) zu gehen und das Krafttraining in dieser Zeit ein wenig zurückzuschrauben.
Da ich mich gerade an einigen für mich doch recht schweren Dingern probiert hatte, wollte ich diese Zeit nun vor allem auch dazu nutzen vielleicht ein paar leichtere Dinge umzusetzen.

Anfang Dezember wollte meine Freundin unbedingt (wie jedes Jahr 1x) zum Wiener Weihnachtsmarkt und ich nutzte diese Gelegenheit und setzte sie und die anderen bei der U6-Endsation aus, um gleich wieder kehrt zu machen. Ziel: Merkenstein!
Schon lange wollte ich mir endlich einmal dieses Bouldergebiet ansehen und diese Gelegenheit war perfekt.
Außer das extremst der Wind pfiff, zumindest am Zustiegsweg - oben war es dann besser - hatte es angenehme 8°C. Das einzige Problem war nur, dass leider vieles nass war, weil es an den Tagen zuvor immer wieder geregnet hatte.
Das Gebiet selbst begeisterte mich aber sofort, vor allem der Fels, der ein wenig ans Frankenjura erinnert, mein Lieblings-Klettergebiet!
Neben ein paar kurzen Versuchen in Basejumper (7A), wo allerdings leider der Ausstieg nicht nur waschelnass sondern auch noch schmierig erdig war, probierte ich - ebenfalls nur kurz - auch noch Totem Stand (7C+). Dieser Boulder hat es mir wirklich angetan und ich will ihn auf alle Fälle nochmal probieren, nur war es mir seitdem an den Wochenenden immer zu kalt für einen weitern Merkenstein-Besuch, weil dort alles im Schatten bzw Waldschatten liegt (ab Mittag), zumindest im Hauptsektor, wo ich war.
Als letztes versuchte ich schließlich noch Uga Aga Iga (6C+), wohl einer der geilsten Boulder, die ich je probiert habe. Als ich den Dyno von der Bewegung her heraussen hatte, war ich aber leider einfach schon zu entkräftet, um das Ganze noch vom Start weg durchzusteigen. Ich komme aber auf alle Fälle wieder!

Im GBL fiel mein Blick - mit Bedacht auf etwas leichteres - vor allem auf eine Traverse an der Peggauer Höhle, die ich in der 8a.nu ticklist entdeckt hatte.
Und zwar führt diese von rechts (etwa 1 1/2 Meter links vom Höhlenquergang-Start) nach links (bis zum markanten Bankerl zwischen 1. und 2. Bolt der Route "Batman Begins" bzw einfach zum Top vom "klassischen" Aufwärm-Boulder.

Am 1. Tag probierte ich die Traverse nach einer gewohnten Höhlenquergang-Session und war sicher nicht mehr topfit, weswegen der Durchstieg knapp, aber doch am Schnapper auf die gute Leiste scheiterte.
Ganz zufrieden wär ich aber wohl ohnehin nicht gewesen, weil ich an diesem Tag auch immer ein Trittbankerl verwendet habe, von dem man sich nicht 100%ig sicher sein kann, ob das dann noch ein ethisch korrekter Durchstieg wäre, oder ob es eigentlich gar nicht mehr zur Wand gehört. Sei es wie es sei, das muss eh jeder selbst für sich entscheiden. Ich glaube aber mit dem Trittbankerl ist es keine ganz ehrliche 7A mehr (eher so 6C+ vlt 6C+/7A).

Ich war aber dennoch motiviert! Motiviert vor allem dazu, mal wieder etwas durchzusteigen und da ich noch keine guten Pläne für Silvester hatte und mich die Kälte etwas anzipfte, überlegte ich wo man denn jetzt vielleicht hinfahren könnte.
Das Näheste was mir in diesem Zusammenhang einfiel, war Cresciano, ein Gebiet das ich schon länger auf meinen Urlaubsplänen hatte. Zwei Dinge sprachen aber dagegen.
Erstens hätte ich nur 4 Tage (inkl An- und Abreise) Zeit und nachdem ich das Gebiet nicht kannte, würde viel Zeit für's Boulder/Sektoren suchen draufgehen und zweitens war es laut google-maps nur eine halbe Stunde mehr an Fahrzeit nach Varazze.
Dieses Gebiet kannte ich bereits von meiner Heimreise nach meinem Mallorca-Aufenthalt und es lag noch dazu am Meer (nice!) und ich wollte ohnehin nochmal hinschauen.
Also war der Entschluss recht schnell gefallen und ein Hotel gebucht.

Hier ein paar Fakten zur Anreise/zu Varazze:


  • 822 km ab Graz (über Villach - Udine - Padua - Verona - Piacenza)

--> Achtung: nach Tortona nicht die Abzweigung Richtung Savona verpassen (nicht Richtung Genua), sonst fährt man eine sehr sehr kurvige Gebirgsstraße, die zwar zweispurig ist, aber meist mit 80er-Becshränkung, und die einen direkt nach Genua (in die City) leitet --> ca 45 min Zeitverlust!

  • Fahrzeit ca. 9 Std inkl Pausen, aber kommt natürlich drauf an wie schnell man fährt, wobei besser ned zu schnell --> die Strafen in Italien sind recht hoch!
  • Maut beträgt bis Varazze € 49,70 (Stand 1.1.2019)
  • Für die Unterkunft haben wir € 45/Nacht/Person gezahlt (Albergo La Marinella) --> war klein aber fein und die Besitzer sehr nett.
  • Wir waren jetzt gesamt nur 4 Tage unterwegs, d.h. wir hatten nur zwei Tage in Varazze, weil die anderen beiden Tage für die An-/Abreise draufgegangen sind. Das war natürlich sehr motiviert.
    Ich würde sagen, dass es sich ab 4 Tagen (2 Tage klettern, 1 Tag Pause, 1 Tag klettern) auszahlt, aber hängt natürlich davon ab, wie motiviert man ist, wie gerne man Auto fährt usw.
Durchsteigen konnte ich in Varazze eine 7A+ und eine 7A, bei zwei weiteren 7As war ich knapp dran, aber doch vorbei.
Was schwereres hab ich ned probiert im Urlaub :)


So, und um die Vollständigkeit herzustellen:

Zu Hause angekommen bin ich leider krank geworden und hatte auch recht hohes Fieber (>39°), aber danach - nach einer Woche Pause - war ich letztes Wochenende wieder an der Peggauer Wand und holte mir den Durchstieg der Rechts-Links-Traverse. Diesmal ehrlicherweise ganz ohne Trittbankerl. 
Würd's mit 7A hart, evtl 7A/+ bewerten.
Auf alle Fälle ein cooles, leistiges Teil.

Hier mein Video vom Durchstieg:

Ah, und bevor ich es vergesse:

Zwei kleine Videos vom 3.50er-Block und von einer Bouldersession am Hoschwab (2015) hab ich in der Zwischenzeit auch noch zusammengeschnitten:



Sunday, 23 September 2018

Es braut sich was zusammen!

Der letzte Post-Titel "Knapp dran..." hätte besser nicht passen können.
Dass es im Frühjahr bei meinem Projekt im Kolosseum bereits recht knapp war, habe ich ja bereits erörtert.
Den Sommer habe ich dann fast vollständig in der Sommerresidenz verbracht. Überall anders, außer wohl Lurgrotte, wär's viel zu heiß gewesen, um noch halbwegs anständig zu klettern.
Bei meinem dortigen Projekt wurde es aber nie so Durchstiegs-spruchreif wie im Kolosseum.
Dies mag wohl einfach daran liegen, dass es sich mit 25m doch um ein ziemliches Ausdauergerät handelt, was mir nicht sonderlich liegt. Es gibt zwar 2 nicht so schlechte Rastpunkte, aber den zweiten konnte ich bisher noch gar nicht erreichen und der erste hilft anscheinend nicht genug.
Bis Mitte August versuchte ich mich also an "Sommerresidenz" (8a?), ehe es für eine Woche nach Deutschland ging, zuerst ins Frankenjura, dann kurz Berlin und schließlich nochmals Frankenjura.

Hier wollte ich mir am ersten Tag "Spiderman" (8a+, Grüne Hölle) auschecken, einfach nur um zu sehen ob evtl. Chancen bestehen könnten.
Chancen sah ich mir schon, aber sicher nicht für einen 4-tägigen Aufenthalt und auch für die Finger war die Belastung an den seichten 2-Finger-Pockets nicht gerade ein Segen.
Deshalb musste was anderes her.
Da es schon eher spät war und ich nirgends neues mehr hinfahren wollte, entschied ich mich noch einen Sprung zur Klagemauer zu schauen, wo ich mich seinerzeit (2012 u 2013) mal an "Windstärke 9" (7c) und "Jump" (7b+) probiert hatte.

Wo sollte ich nun hinein? Klar Windstärke war eine 7c und irgendwie reizvoller, ich entschied mich schließlich aber doch (zuerst mal) Jump anzugehen. Eine gute Entscheidung!
Nach einem Auscheck-Versuch, in dem ich schon recht weit kam (p.s. die Route ist nur 7m lang), konnte ich die Route an diesem Tag im zweiten Versuch recht locker abziehen.
Nun war ich zwar schon müde, aber motiviert durch den schnellen Durchstieg, stieg ich auch noch in Windstärke ein. Was für ein Brecher! Keine Chance an diesem Tag!

Am folgenden Tag kehrten wir abermals zur Klagemauer zurück, eigentlich wäre bereits der Weißenstein am Programm gestanden. Erneut ging es ordentlich zach und einen Zug konnte ich nicht wirklich auflösen.
Geschlagen trat ich den Weg zum Weißenstein an.

Der Weißenstein ist wohl mein Lieblingsgebiet in der Fränkischen. Gut überhängende (ca 35°) Kletterei an top Löchern und alles um die 15m  lang!
Weißenstein; ja es hängt :)
Von den schwereren Routen fehlt mir hier nur noch "Alles oder nichts" (7c) eine Kombination, die die ganze Zeit im Überhang dahinquert. Von 7c's hatte ich vorerst aber mal genug. Den restlichen Urlaub wollte ich mit 7a-Routen verbringen und einfach noch ein bisschen was klettern.

Meine Wahl fiel daher auf Dampfhammer, wohl der Ultraklassiker am Weißenstein (und in der gesamten Fränkischen) schlechthin. 
Die Einzelzüge waren alle recht easy, aber ich fühlte mich am nunmehr zweiten Klettertag doch schon etwas "ausgelutscht". Deshalb stand eine mehrstündige Pause mit obligatorischem Action-Directe-Besuch am Programm.
Action Directe (9a, Waldkopf)
Zurück am Weißenstein haute ich meinen ersten Rotpunkt-Versuch hinein, der auch ganz gut verlief. Ich schaffte es aber einfach nicht mehr die letzte Exe zu clippen und Exen auslassen ist im Frankenjura eigentlich nie eine Wahl, also Abflug.
Noch einen Versuch traute ich mir an diesem Tag nicht zu. Ich handelte mit meiner Freundin aber aus, dass wir am nächsten Tag etwas später nach Berlin losstarten würden und ich davor noch einen schnellen Versuch machen konnte. =)
Am nächsten Tag fühlte ich mich absolut alles andere als fit, kam zwar bis zur selben Stelle, aber noch gepumpter und ohne irgendeine Chance es diesmal besser zu machen.

Zurück aus Berlin haute es dann aber doch noch hin, auch wenn es ziemlich knapp war und ich beinahe in den letzten Platten-Moves ganz oben noch abgegangen wäre, so gepumpt wie ich war.
Als zu Mittag die Sonne hereindrehte, flüchteten wir in ein schattigeres Gebiet, die Püttlacher Wand. Hier konnte ich mir noch Ikebana (7a) im Dritten holen. Von dieser Route bin ich absolut begeistert und kann sie nur jedem wärmstens ans Herz legen. Für mich war es die bisher beste Route im gesamten Frankenjura, die ich klettern durfte.
Am nächsten Tag folgte noch ein schneller Durchstieg von "Pfeffersack" (6c+, Obere Schlossbergwände), ehe wir die Heimreise antraten.
Pfeffersack (6c+); coole Route! Einstiegsboulder dann easy (Henkel) zum Top.
War wieder ein toller Urlaub und wie immer sicher nicht das letzte mal im Frankenjura!

Zurück zu Hause hieß es erst mal die warmen Temperaturen abwarten bzw den Regen. Alles war abgesoffen, an Kolosseum gar nicht zu denken. Aber mit ca 22° konnte  interimsmäßig mal wieder dem Zigeunerloch ein Besuch abgestattet werden und eruiert werden, wo man eigentlich steht. Ansonsten war ich ja fast nur in Eigenprojekten unterwegs.
Dieser Status fiel überraschend positiv aus. So konnte ich etwa - erstmals überhaupt - in Kalachakra (8a+) den Anfangszug halten. Aber nicht nur das. Er ging fast schon zu einfach, statisch! Geil!

Als es wieder aufgetrocknet hatte stand natürlich sofort Kolosseum am Programm, auch wenn es mit um die 24° eigentlich immer noch zu warm war. Nun, es ging......so lala.
Ich war zwar sofort wieder gleich knapp dran wie im Frühjahr, aber die Aufleger im Crux-Boulder wollten nicht so recht gehalten werden. Zu schmierig, zu warm. Seitdem wartete ich nun auf bessere Bedingungen und nun ist sie endlich da, die nötige Kälte.

Also mal sehen, kraftmäßig braut sich auf alle Fälle was zusammen!


P.s.: Auch meine Route "No Remorse" (7c) im Kolosseum hat mittlerweile eine 2. Begehung erhalten. Hier das Video vom Durchstieg:


Sunday, 28 December 2014

Obsessed

Two months have passed since my last entry and I can tell you: these last two months were emotionally intense!!
I had my best and my worst time in Mallorca; I was short before crying....from joy, but also from despair and anger!

But let's go back to the end of October, to my last post:
As I had planned, I took another break from climbing for recovering my rotten skin, to be able to do some hard climbing again.
After one week my skin seemed to be fine, but with my experiences from last time I decided not to go outside for one more week and just to train a bit in the climbing gym.
After these two weeks I was confident that it would work this time...and yes, it felt good.
I climed in Fraguel and my skin didn't get harmed...incredible, that was something new for me, here in Mallorca! There was nothing to be said against some more outdoor climbing.

This was my "new" project...French Kiss (8b, Fraguel). One day I will come back (with good skin) to do this beautiful line...
The next day I wasn't so lucky...I got a sore on my left middle finger. I went back to indoor climbing for some days and decided to only climb outdoors on the weekends and to train in the gym during the week.
Nice plan again, but reality was something different..
I couldn't even recover my skin with just climbing indoors... probably now I can't show all the emotions I had back then, but I would have liked to drive home immediately and I hated Mallorca!!!!
I hated to be on this cursed island and I hated to be trapped there until February!!!
I knew it wouldn't make any sense to pause again - nothing would change...never! - so I speculated how I could best spent my time on Mallorca until Christmas, when I would go back to Austria for two weeks..
There I stood, a passionate - well, probably more an obsessed - climber, for whom climbing was suddenly no option anymore, though being motivated as hell....what a shit!
But also I didn't want to rest again....I had definitely rested enough.

At the start of this new "episode" I still tried to do some indoor bouldering, but my skin got worse and worse and in the end I was mentally broken. I'm really not exaggerating....I suffered a lot. :-(
After some more thinking I finally I decided that it would be best to work on my lock-off-strenght, as it is for sure one of my limiting factors, as well as body-tension.
In this way I could still work on my climbing skills, but without risking my skin anymore.

During this time of some unwanted distance to climbing, I somehow started to change my mind.
It all began more or less out of nowhere...well no, that's not completely true.
My two closest friends in Mallorca have both a very positive attitude towards life.
Until then I was completely captured in my own climbing world; full of projects....and nothing else!
But now my mind was free, climbing seemed so far away and I started to enjoy other things.
Every single day I learned a lot from these friends and also by myself, being that free...that open minded!

I mean, all my friends try to help me somehow, and I appreciate it, but nevertheless they try to change me, or at least they give me the feeling that they want to change me.
With Davis (one of the two friends mentioned above) I could talk about all the problems bothering me, but he never told me to do this or that, he just showed me that he understands me and this felt much much better than every good advice.
Just by seeing his totally different approach towards climbing and life made me learning and was what changed my point of view.

I still love projecting. It's such an important part of my life to climb hard routes, that give me the feeling of climbing near or at my personal limits...
...but I'm doing it with less obsession now! Even if I maybe have a bad climbing day, I still enjoy being outside with my friends, and enjoying nature and so on.
If I gave everything, but just had a bad day (bad conditions, whatever), why should I curse the whole day..why should I be angry with me and the whole world!?
I still have to learn a lot, but I'm so glad to have realized this mistake before leaving Mallorca and all my lovely friends there.

But as I've said...I was and I am still a climber....I was still looking forward to doing some nice projects.
I trained hard and I wanted to try something hard during my "holidays in Austria." :)
Until the day where I started enjoying my stay I was counting days (until I can go home), and sometimes it seemed that time wasn't passing at all, but from then on everthing went fast and easily....nearly to fast, because I knew Davis would leave Mallorca on the 23rd and go back to the States...


With the feeling that nothing will be the same anymore when returning to Mallorca in January I left Mallorca with a quite strange mindset...happy but sad at the same time.

After landing in Vienna my mind got clearer again and I tried to focus on my plans for the next two weeks.
I had already chosen a project for my holidays...after 1 1/2 years of sport climbing I felt the desire to do some bouldering again.
In July I was working on some boulders, but only for training...and then the Austrian "summer" began (!rain rain rain!)
But I digress! On of the boulders I tried back this summer was the "Right Traverse" at Rapunzelwand in Peggau, a really nice 7c fb problem, deserving a better name.
It consists of two parts: the boulder (itself) and some endurance climbing afterwards.
The second part was no problem after checking out the movements and is probably something around 6c (?) itself.
Already on Monday (I arrived in Vienna on Sunday) I was out on the rocks to try it....and it looked promising, though I couldn't send it.
The rest I can shorten: The second day was supernice, but I was very tired, because I had partied two days before. The following day was even worse.....I was soooo tired. My muscles hurt and all in all I felt really bad.
And just a day after I was already sick.... :-(

I hope to convalesce and give it some more tries before leaving Austria for another 1 1/2 months, but if not it will be ok too.

I'm glad to have the certainty now, that my skin problems will not continue after returning to Austria in February, because my skin was nice as always during these 3 boulder-days here, at home! ;-)

Here is a video of my best try so far....it would have been only one more hard move to the beginning of the second and easier part of the traverse:

Nothing more to say than: Happy new year!!! See you in 2015! ;)

Sunday, 26 October 2014

2 months of desperation

Most of the time it might seem that climbing is just a lot of fun, hanging out with nice people and so on......ehm and......yes this is right!!?!!!
Ok, what I want to write about today is, that also climbing has its "dark" sides.
As this is MY blog I will not write to generally, but focus on the problem I have to deal with nowadays:

I'm always complaining a bit about my soft and sweaty skin. I have to chalk a lot, I meen really a lot.
But as it's my body, and I have no other, I have to deal with it...and to be honest: I'm quite used to it now, although I'm still complaining about it and it's in my mind evertime I am climbing when there are not so good conditions.

You can see that this topic bothers me a lot, and no it's not just imagination. I have compared quite often how some holds in the climbing gym look like after I used them, in comparison to someone else and there is a (big) difference!!!! After I used some holds, they are used to get this awful sweaty brownish look. -.-

Buuuut, and that's why I'm writing a post about this here, it's not just this....it got worse...
You know I have been to this bouldering spot named "Can Boquet" near Barcelona, when I was on my journey down to Mallorca. I was there....at the 30th august, so quite a long time ago.
I think I also wrote that it was very hot back then, like 32° or something...not the best bouldering conditions.
But I don't want to complain about the conditions at this day, I want to complain that I have completely rotten my skin at this spot, two months ago.
And you might know, that if the first layer(s) of skin is missing, it sweats a lot.
But as I normally have no skin problems except the ones I was writing about some lines above, I did not decide to make a bigger break or something and after just one rest day I was climbing again, to get to know some locals to climb with for the next months.

My skin got worse and worse and someday I knew that I have to pause in order to recover my skin completely. You know: as I wrote before I always have a sweaty skin and therfore everything is a bit slippery, but now movements that normally would get just a little bit harder, were simply impossible for me! My hands weren't a bit sweaty anymore, they were fucking wet. :(
But still I was climbing a litlle bit more because I refused to believe that this will be the only way out of my troubles.
Also some two 3-day-breaks couldn't recover my rotten skin and I got really desperate. Maybe you might think that I'm just a little baby (p..sy) crying about his baby skin problems, but when I say desperate I really mean DESPERATE! Like, when you are in a bad situation and you don't know how to get out, without getting harmed, anymore. It's no good feeling when you aren't able to go to personal limits anymore, but just slip of all the time...

So finally I stopped climbing outwards for one week. I did some training at the climbing gym, as this doesn't hurt my skin any further.
After 7 days without climbing outdoors, and you have to know that I really don't like indoor climbing, my skin got much better again, but still it hasn't recovered completely.
Nevertheless I was dumb enough to think that I'm over it and started once again.
It's not too hard to guess what happened next: yes, my skin got rotten again, and here we go! I'm sitting in front of my laptop, typing this damn lines, completely desperated as I know what's the only possibilty now:
At least a two-weeks-break, what's pretty much time during a 6-months stay. :(
I should't have started climbing too early again, after my first (7 days-) break.

This week I still will be working on my project, because I have to wait for november to buy a monthly ticket for the climbing gym, to not waste too much money.
But then I will have to rest.....or not really rest. Because this is the only thing that keeps me motivated. I will train hard during this 2 (or 3....or 4!!!) indoor-weeks!! And hopefully I will come back to my beloved rocks even stronger than before!!!!

P.s.: I changed my project. The one before was super-supercool, but I found another one that suits my style better and for sure it's as cool as the other one! :)
My new project...the central line. Guess it's worth training for it in the gym a little bit. :)


Saturday, 27 September 2014

Project X

Sorry guys,but as I'm living in Mallorca now and things are getting more "international" I thought about continuing my blog in English, and here we go!! ;)
I know my English is quite good, but I also know it's not the very best. So please forgive me my mistakes and just try to read (and maybe enjoy :-P) my blog without being annoyed by them.

In my last post I said, that I haven't found THE (one and only) project yet. So, things might have changed....no they have changed for sure.
I'm here in Mallorca for one month now, so I have only five more to go.
The last month was a month of searching for a route, that motivates me as hell! Of course I've climbed a lot, tried different crags, different routes with different style and so on...but nevertheless I was always searching for the right one....sounds like I'm talking about girls now. XD

When someone "only" got 6 months to climb in one place, many people would consider him to just climb as much as possible....easier routes, at onsight/flash level or a little bit above.
Well, that's what I'm being told pretty every day, but it's only their way, and just one possible out of many ones.
What I like the most is projecting. I feel more like a boulderer, just that I enjoy it more to climb with a rope than with a crashpad...don't know why; it's just a fact....as some people prefer chocolate pudding and some prefer vanilla pudding! :-P
It's that I really love this process of getting better at something that first seemed or was impossible. In the beginning you maybe can't even do one of the crux-moves, but finally one day, after a long period of small progresses you redpoint this damn whole thing, and it is indescribably awesome!
(P.s.: I prefer vanilla pudding!) :D


Ok, back to my story: For me it was absolutely clear that I have to find a cool project to spend a lot of time in.
One day a friend wanted to show me a special climbing spot in Mallorca, a secret sector. He was telling me about the routes, that they require a lot of endurance and so on.
So first I thought: "Fuck, I don't wanna go there, I wanna do some short bouldery routes, that suite my style of climbing!"
But in the end he pursuaded me, just to have a look at the crag for one day, because it should be a supernice setting, simply a beautiful place that I "must" have seen.
So we went there....uh yeah, I have to tell you another thing: it's necessary to hike upwards for about 30 min. That was another reason, why I wasn't too motivated first, because as I've written in my last post, it had more than 30° C every day.
When we arrived I thought that it looks quite good, but that I've seen many places like this yet.
But the thing is, that you first can't see the whole size of the cave. And then out of nowhere it appears in its real dimension and it's fuuuuuuucking impressive!!!!! Mind totally blown! :)


I stood there and had to realize, that this is for sure one of the best climbing sites I've ever seen, if not the very best!

After warming up in a pumpy 6b+ (which I couldn't do onsight or flash) I wanted to test something hard..my friend recommended me an 8a that seemed to be very nice. But the first quickdraw was missing and also the route to the right - an 8a+ according to the topo - looked simply awesome and it was completely mounted, so that such lazy guys like me don't have to bring something with them.
No way...I got to try it.
And paah, what can I say: it's crazy, man. It's crazy awesome. Absolutely not my style..dynamic, tidy overhanging, sustained and last but not least it has pretty big distances between the bolts...to sum it up: PURE ANTISTYLE! ;)
Bartek in front of "my" route.

Quite overhanging...more than it seems on this photo

View from inside the cave
But, I fell completely in love with it....and: I'm progressing. There is still the last move missing at the crux part, but I heard that there exists a special trick do to this move and that the harder ones are benath it....so I already did the hardest part! (as single moves)!

I hope I will have enough time to project another route afterwards, but I'm quite confident, although it's hard to estimate the time it will take me to redpoint this beauty...

Wednesday, 3 September 2014

Mallorca...one way! :)

Hallihallo. Ja es gibt mich noch. :)
Nur war diesen Sommer nicht gerade viel zu schreiben, bei diesem Sauwetter.
Aber nun kann es mir ja egal sein! Warum?!
Ganz einfach: weil ich mich bei täglich 30° C und Sonnenschein auf Mallorca befinde, und das nicht ohne Grund.
Diesmal ist es mal kein Klettertrip der mich ins Ausland verschlägt. Ich bin nämlich hier in Mallorca und mache ein Erasmus-Semester....wobei das Klettern sicher nicht zu kurz kommen wird und - ich geb's ja eh zu - bei der Platzwahl durchaus eine wichtige Rolle gespielt hat. ;)
Vor zweieinhalb Jahren (Februar 2012) war ich schon mal hier und verbrachte meinen ersten Klettertrip auf der Insel. Er war absolut genial und wird mir immer bestens in Erinnerung bleiben, auch weil ich hier meine erste 7a und 7a+ klettern konnte.
Aber zurück zum hier und jetzt!
Mallorca ist nun nicht allzu groß, aber doch groß genug, dass eine etwaige Anreise zu den Kletterspots mit Öffis doch ziemlich zäh bzw teilweise unmöglich wäre.
Deshalb war bald klar, dass ich mit dem Auto hinunterfahren würde, um auch während meines Erasmus-Aufenthalts mobil zu bleiben. Nun: gesagt, getan! Und hier bin ich nun. Seit mittlerweile drei Tagen auf Malle und ich war schon zwei komplette Tage am Fels! Deshalb muss ich heute leider Ruhetag machen und lasse meine Motivation eben hier in meinem Blog freien Lauf. :-P

Wovon ich aber eigentlich erzählen will, ist meine Reise "herunter". Nicht in allen Details natürlich, denn so spannend war es dann auch wieder nicht, aber zumindest einiges weniges. und zuguterletzt kommt natürlich auch etwas klettertechnisches ins Spiel...ist ja ein Kletter-Blog...gg..

Ok ich merke gerade, es ist wirklich nicht sonderlich interessant deswegen mach ichs mal ultrakurz:

Die Straßen in Österreich sind scheiße, in Italien sind sie gut. Ich finde das System mit kilometerbezogener Maut sehr gut, auch wenns natürlich teuer ist. Das italienische System finde ich ohnehin einfach insgesamt recht schlüssig. Ich habe mein Ticket kurz nach der Grenze gelöst und erst kurz vor der französischen Grenze, alles auf einmal bezahlt was sehr angenehm ist. Auch ist mir aufgefallen dass es nur ganz wenige Leute gibt , die richtig schnell fahren....wohl wegen der beträchtlichen Strafen. Aber das ist doch gut so!
Was natürlich echt brutal ist, sind die Benzinpreise in Italien. Unglaublich!

In Frankreich ist es sehr ähnlich, doch ist der Sprit deutlich billiger. Was mich allerdings störte und was mit der Zeit ziemlich anstrengend ist, sind die vielen Mautstationen. Im Gegensatz zu Italien zahlt man hier nämlich jeden Streckenabschnitt einzeln.. :/

Zu Spanien kann ich nicht viel sagen, weil es nur ca 170 km ab der französischen Grenze bis Barcelona sind, aber es ist ähnlich wie in Frankreich, allerdings deutlich weniger anstrengend mit den Mautstationen und der Spritpreis ist hier richtig okay...ca österreichisches Niveau würd ich sagen.

Oje, dass war jetzt ja doch sehr lange. Sorry!

Ohne Probleme in Barcelona angekommen, hatte ich einen Ruhetag, der als Reserve dienen sollte, falls irgendetwas schief lief.
Ich hatte mir schon zu Hause angesehen, dass es ganz in der Nähe ein gar nicht so kleines Urgesteins-Bouldergebiet namens "Can Boquet" gibt (weiß nicht ob es Granit ist..?).
Das wollte ich nun natürlich auschecken. Nach ein paar Problemen bei der Wegfindung befand ich mich endlich bei den Felsen und war begeistert. Coole Linien und für jeden was dabei...von leicht bis schwer.
Ich fragte gleich ein paar Einheimische nach coolen Bouldern nachdem ich zuvor an einem 6B+ Teil kläglich gescheiert war.
Alles in allem war es dann ein echt cooler Tag mit zwei netten Spaniern.
Allerdings wollte mir einfach nichts schwereres als 6A+ gelingen!! Bei einem 7A Sprungboulder war ich recht knapp dran, aber das war es auch schon.
Coole 6A+ in Can Boquet

Was solls, zum trainieren hat es allemal gereicht und es ist wohl normal dass man sich an eine so unbekannte Felsart erst gewöhnen müsste bzw waren natürlich auch die Verhältnisse mit ca 30° und nur Halbschatten sicherlich nicht optimal. Vielleicht schau ich ja bei der Heimreise nochmals vorbei. ;)

Ansonsten ist nicht mehr viel zu sagen. Von Barcelona ging es mit der Fähre nach Mallorca und wie gesagt hier bin ich nun!
Kurz vor dem Einparken

Die Fähre nach Malle

Gestern hab ich mir ein Projekt ausgecheckt.....saugeil das Teil. Aber ich weiß noch nicht ob es DAS Projekt für meinen Aufenthalt wird, weil diese Wand im Winter meistens recht feucht sein soll und es dort ziemlich windig ist. Mal sehen.

Wenn es wieder was erzählenswertes gibt, schreib ichs hier nieder! ;D
Und ich werde hier noch ein, zwei Videos vom Bouldern hochladen...heute Abend oder morgen..

Sunday, 29 June 2014

Kis-Gerecse....Klettern in Ungarn :)

Kletterurlaub in Ungarn?? Wenn man es nicht von vornherein als unsinnig abtut, so findet man es zumindest ich sag mal "interessant", dass man als Österreicher nach Ungarn auf Kletterurlaub fährt. :)
Aber ich wollte mal wieder etwas neues kennenlerenen, wenn geht im Osten.
Und da mir Rumänien für einen Kurztrip doch zu weit entfernt gelegen war, schaute ich mich mal um, ob es denn nicht auch schon in Ungarn Kletterspots gibt.
Es dauerte nicht lange und dann hatte ich die Bestätigung: ja, es gibt sie....und noch dazu sogar ein richtig geniales Gebiet namens Kis-Gerecse.
Die Fotos waren vielversprechend, das Topo ebenso! Also dann, nix wie hin.
Nach einer zum Schluss ganz schön schwer zu findenden Anreise standen wir irgendwann glücklich am richtigen Parkplatz.
Es war zwar schon recht spät, aber etwas Fels wollten wir dann doch alle noch zwischen die Finger bekommen.
Da ich ohnehin nicht alle Erlebnisse erzählen kann, lass ich einfach wieder die Fotos sprechen und kommentiere diese ein bisschen.

Hari am 1. Tag in Karate (7a)....beim Durchstiegsversuch war es dann leider schon zu dunkel und so rutschte er von einem Tritt ab.
Ich, ebenfalls am 1. Tag, in Metamorfozis (7c/c+)....ich fühlte mich nicht gut und schaffte es daher leider nicht einmal beim auschecken zum Top (Schlüsselstelle ganz oben). :(
Lasse in "Fokhagyma" (6a)
Unser Zeltplatz war genial, auch wenn es am Foto nicht soo lässig wirkt..
Beim Aufwärmen am nächsten Tag...Hari klettert gerade "Anonymus" (6b)

Yoga-Prinz :-P
Mein On Sight-Versuch in einer 6c+ läuft gerade komplett ins Leere... :)
Dafür klettert Lasse danach "Teenager l'amour" (6a+) OS
Zurück an der Trapez-Wand...Hari kurz vor dem Durchstieg von Karate (7a)
Und schon mittendrin..
Ganz schön technisch das Zeug hier...moven in der Senkrechten.
Ich beim Jausnen vor der Esö-Fal (Regenwand), dem Hardmover-Bereich.
Ich hab mir nach meinem Scheitern am ersten Tag in Metamorfozis dann die Route "Metavad" (7c+) ausgecheckt, eine Kombination aus Metamorfozis und dem oberen teil der benachbarten 8b namens Fenevad.
Ist ein echt geniales Teil, dass mir wohl auch ziemlich liegt....nicht allzu steil und als Griffe bekommt man im schweren Teil nur kleine Leisten und Fingerlöcher zu fassen.
Am letzten Tag bin ich in meinem letzten Versuch ganz oben herausgefallen. War wirklich schade!
Für diesen Teil hab ich von einem der Locals dann noch eine viel bessere Beta bekommen.
Aber was solls, die 3,5 bis 4 Std Fahrzeit nehme ich gerne nochmals in Kauf und dann wird Metavad abgeholt!!! War also sicher nicht mein letzter Besuch in Kis-Gerecse, wahrscheinlich fahr ich sogar schon Ende Juli wieder hin...
Ist ja nicht so, dass ich dort nicht noch mehr als genug zu klettern hätte. :D

Thursday, 24 April 2014

Ostern auf Südfranzösisch

Auch wenn ich mir bald einen neuen Namen für den Blog einfallen lassen muss bei den vielen Urlaubsposts fernab von Graz (Umgebung), so will ich euch trotzdem nicht ein paar Zeilen und vor allem Fotos von/zu meinem letzten Trip vorenthalten.
Diesmal hat es mich zum ersten mal zum Klettern nach Frankreich verschlagen, genauer an die Cote d'Azur, also Gegend Nizza.
Ich denke es reicht wenn ich jeweils bei den Fotos etwas dazuschreibe, richtige Erzählungen erspar ich mir diesmal. ;)
Bevor es zum ersten Klettergarten geht, müssen wir erst mal Borja in Nizza am Flughafen aufgabeln..
Zuerst gleich mal komlpett in einer 6a+ untergehen. :-P
Auch eine Nacht im Freien war wieder dabei...war gemütlicher als es aussieht auf diesem Felsen. ;)

Meine Free-Solo-Kante. Zwar nur 6-, aber war trotzdem nicht ohne da on sight hinaufzuklettern. Aber die Konzentration bei so etwas ist echt erstaunlich.

Mein Lieblinssektor von diesem Urlaub! Versintert, nicht zu hoch und ausdauernd...einfach genial!

Nochmals der Sektor: Peripherique Ouest (La Turbie)


Lasse in der letzten Route dieses Tages (6a)


Borja in "Pet de Zebu" (7b, St. Jeannet)...leider ist sich keine Begehung mehr ausgegangen..jeder Trip geht mal zu Ende. :(

Ebenfalls ein super Sektor: Mesa Verde (Gorges du Loup)


Zusammen auf Mehrseillänge: Sektor L'hermitage (Gorges du Loup)
Vor "Mekanik Destruktif" (7c/+)....ach wie gerne wär ich da hineingeklettert, aber leider war nur mehr Zeit zum Anschauen übrig..

Man muss nicht alles hinterfragen! :D
 Alles in allem sei gesagt: das war sicher nicht mein letzter Urlaub in dieser Gegend, weil es dort einfach geniale Gebiete gibt!!!
BUT NOTHING BEATS CATALUNYA! :-P :D




Friday, 14 February 2014

Margalef 2014

Ich denke, dass wird ein langer Post, also besser anschnallen oder so... :-P
Nein, schmäh ohne...ich werde versuchen mich kurz zu halten!

Bevor ich aber zu meinem Urlaub komme, muss ich der Vollständigkeit halber dennoch aufrollen was sich im Jänner so getan hat.
John Brown, John Brown. So eine coole Route, aber irgendwie war die linke Zange einfach immer feucht, oft sogar nass, so dass ich mich umorientieren musste. Meine Wahl fiel dabei auf die Mandala-Variante, weil sie vom Grad her recht gut in mein Konzept passte und ich dieses Jahr sowieso irgendwann die Mandala angehen wollte/will.
An Eigenständigkeit mangelt es zwar etwas, aber tja es ist Winter, die Peggauer Wand ist nicht so groß und deshalb wird von allen fleißig kombiniert. :)
Die Linie ist schnell beschrieben: Die Hosenscheißer bis zum dritten Bolt hinauf (also nicht nach links zum Mandala-Haken), dann etwas links der Hosenscheißer über den Griff der beim weiten Zug in Mandala andynamisiert wird zu einer guten Leiste (hier 5. Mandala-Bolt clippen) und schließlich ganz normal über die Originale aussteigen.
Alles in allem super Züge! Die Motivation war hoch und die versuche wurden immer besser....am letzten Tag vorm Durchstieg flog ich 4 mal hintereinander am letzten harten Zug vor dem Überstieg hinaus. Es ist schwer zu erklären bei welchem Zug, weil ich mitbekommen habe, dass es hier unzählige Abfolgen gibt, aber es handelt sich im großen und ganzen um einen Zug bei diesem Seitgriff-Loch-Zwicker nach clippen der letzten Schlinge! Ja genau der, ich kanns leider echt ned besser beschreiben, sorry. ;D
Dann kam endlich der Durchstiegstag....es waren unglaublich viele Leute oben (13!!!) und es war sicher einer meiner härtesten Kämpfe. Im oberen Teil wollten mir bei jedem Griff die Finger aufgehen, aber irgendwie hab ich es immer wieder geschafft weiterzugreifen und gerade lange genug festzuhalten um erneut weiterzugreifen. Im entscheidenden Moment wurde ich lautstark angefeuert, was mich schon ziemlich pushte...danke David, das war glaub ich echt das letzte bisschen Motivation alles zu geben, das mir sonst gefehlt hätte..
Fazit: Meine zweite 7c und eine coole Route, die sich durchaus zu klettern lohnt, auch wenn man Hosenscheißer Charly schon hinter sich hat, aber man das Gefühl hat in der Original-Mandala ewig herumprojektieren zu müssen (was an den kurzen Wintertagen sicher nicht das beste ist)!


Und nun zu Katalonien und Margalef:
Auch hier gibt es leider wieder einmal eine kleine und feine Vorgeschichte. :)
Vorigen Februar war ich nämlich schon einmal unten (Siurana und Margalef) bin aber eigentlich nicht wirklich was geklettert im Kletterurlaub (außer ein bissl Bouldern und eine 6a+)...kommt schon bekannt vor, gö! XD
Natürlich hatte ich Gründe. Einer davon war, dass mir den ganzen Urlaub über eiskalt war (12 Tage im Zelt) und ich mich daher nicht zum klettern überwinden konnte, was natürlich ein Teufelskreis war, weil das hätte mich wenigstens ordentlich aufgewärmt!
Deshalb war mein primäres Ziel für heuer klar vorgegeben: KLETTERN!
Ach ja noch etwas. Ich wollte unbedingt wieder hinunter, konnte aber leider niemanden so richtig motivieren, dass er mir fix zusagte, also hab ich einfach Flug und Mietwagen gebucht und bin es alleine angegangen! ;D
Tja und um es kurz zu machen: es war saugeil, ich bin tatsächlich einiges geklettert (zwar nicht schwer aber was solls, das war wie gesagt nicht das Hauptziel) und jeder ambitionierte Kletterer, der dieses geniale Konglomerat an Top-Gebieten (Margalef, Siurana, Montsant uvm) nicht kennt, hat eindeutig schnellstmöglich eine große Bildungslücke zu füllen!! :)
Und jetzt mögen die (leider wenigen) Bilder sprechen...
Denni in einer super 7a namens "Equiparrostolls" im Sektor Cova del Cavall (Raco de les Espadelles)
Cova del Cavall
..oben rechts übers Dach..
Die Abende im Cafe Vernet gehören ebenso dazu! :)
Eine der besten 6b+ die ich bisher geklettert bin..."El free pendo" (Sektor Can Torxa)
Jemand in "Chute emocional" (7b+) im fast endlos langen Sektor Espadelles
Stausee und darunter Campsite
Meine härteste Route in diesem Urlaub: Kagonman (7b) im Sektor Can Gueli....supergenial; unbedingt klettern!
"First Round First Minute" (9b; El Laboratori)....nicht die mit den Exen...rechts davon. ;)
Zelt trocknen am letzten Tag

Thursday, 7 November 2013

Herbstzeit

Ich wünschte der Post könnte den Namen irgendeiner 8a oder 7c+ Route tragen und von der Geschichte meiner Rotpunkt-Begehung handeln.
Nun, Wünsche werden leider nicht immer wahr, trotzdem hat sich einiges seit meinem letzten Eintrag getan.

Wie schon erwähnt war ich noch ein zweites mal in Kotecnik...ursprünglich war geplant am Freitag Abend anzureisen, um dann zwei Tage lang Gas geben zu können.
Jetzt muss ich aber noch einen Schritt zurückgehen. Nach meinem Durchstieg von "No Remorse" (7c) Anfang September, wollte ich natürlich nochmals neue Akzente setzten. Wer schon die vorigen Einträge gelesen hat weiß, dass besagte Akzente bei mir gewöhnlich zu hoch gesteckt werden. So auch diesmal.
Mein erklärtes Ziel war "Highway-Star" (7c+/8a) im Zigeunerloch.
Schon beim ersten mal projektieren wusste ich, dass dies eine harte Aufgabe wird. Der Einstiegsboulder ist wirklich brutal und war mit meinen gesamten Kletterkünsten nicht zu packen. Auch wenn ich mir schon vorstellen konnte dass der Einstieg noch in diesem Jahr funktioniert hätte, so wollte ich dennoch nicht ewig bzw den gesamten Herbst in einer Route verbringen und außerdem hatte ich auch im oberen Bereich noch eine Stelle die ich nicht wirklich entschlüsseln konnte.
Deshalb hab ich schließlich wieder Abstand von dieser an sich echt coolen Tour genommen.

Aber zurück zu Kotecnik: zu besagter zeit war ich mit Highwaystar noch nicht durch und verausgabte mich am Mittwoch wieder einmal ordentlich im ZigLoch. Am Abend war dannn die Vorbesprechung für den Kotecnik-Ausflug. Dabei bot sich mir spontan die Gelegenheit schon am Do aufzubrechen....nunja da mustte ich nicht zwei mal überlegen!!! Also ging es schon am nächsten Tag los und nach 1,5 Std Autofahrt waren Silvia und ich vor Ort.
Mein Ziel war, eh scho wissen, zu hoch gesteckt und so verliefen die ersten beiden Tage eher unzufriedenstellend. Am dritten Tag, mittlerweile war die ganze Gruppe angekommen, becshloss ich den restlichen Urlaub mit leichteren Routen zu verbringen und zum ersten mal merkte ich, dass das im Urlaub auch wirklich das beste ist. :)
Ich konnte eine 7a im 2. Versuch (Herkules) und am 5. Klettertag in Folge (!) und dementsprechend geschwächt eine 7b im 4. Versuch (Lady) klettern, was mich sehr verwunderte, weil ich mich einfach nur mehr leer gefühlt hatte. Sie war halt nicht so steil und nicht pumpig, wahrscheinlich war es deshalb möglich. Auf alle Fälle hat es mich sehr gefreut! ;)

Zurück in Österreich wollte ich auch hier dieses "leichtere" Klettern weiterführen und ich hatte sowieso noch ein Projekt im Kolosseum (Mixnitz), welches erstbegangen werden musste.
Dieses Projekt war "Engage!" (7b)...eine super Linie, die auch ganz schön überhängt und sich aus 3 Boulderstellen zusammensetzt, dazwischen leichtere Züge an großen Griffen.
Der erste Boulder ist die Wandstelle gleich zu Beginn und ziemlich technisch. Man mantelt sich irgendwie zu einer recht weit entfernten Leiste für rechts.
Die zweite Boulderstelle befindet sich dann schon im überhängenden Teil und löst sich mit einem Heelhook für rechts recht ganz gut auf.
Und tja, der letzte Boulder ist noch ziemlich gemein, weil er zwei Meter vorm Schluss ist.
"Engage!" Hier beginnt die zweite Boulderstelle.


Es ging schon ganz gut, nur flog ich immer beim letzten Boulder bei einem weiten Zug nach links heraus.
Weil ich meine große Herausforderung mit "No Remorse" ohnehin schon hinter mir hatte und es mir nicht so wichtig ist dass unbedingt ich meine Routen erstbehehe ließ ich Florian auch mal hineinklettern. Ich wusste, er kann sie durchaus flashen und gab ihm meine ganze Beta..tja Flash war es leider keiner, aber im zweiten Versuch konnte er sie sich holen. Saugeil Flo...gratuliere! ;D
Zwei oder drei Wochen später hat es dann auch bei mir geklappt (dazwischen war ich nicht mehr dort).

Ansonsten hat sich nicht mehr viel getan, aber ich konnte noch "Just a matter of trust" (7a, 4. Versuch) am Hasenstein und "Tango Nocturno" (7a+) in der Arena klettern.
Letztere übrigens am selben Tag wie "Engage!"...war ein echt gelungener Klettertag...yeah! :D

Jetzt ist die Saison vorrüber...aber ich freue mich schon extremst auf das harte und hoffentlich verletzungsfreie Wintertraining und eine erfolgreiche Saison 2014. Ziele gibts ja genug und nächstes Jahr will ich sie auch realistischer stecken um mehr zu klettern und weniger herumzuhängen.
Das ist was ich jedem raten kann und das zentralste dass ich in disem Jahr lernen durfte...Meter machen macht einfach Spaß!